Warum das Verständnis von Schlaf für alle wichtig ist
Schlaf ist die Grundlage für körperliches und mentales Wohlbefinden. Doch viele Menschen in Deutschland kämpfen nachts mit Stress, Unruhe und anderen Faktoren, die ihre Erholung stören.
Um besser zu verstehen, was unsere Schlafqualität wirklich beeinflusst, hat Dailydream eine landesweite Studie durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, wie lange wir tatsächlich schlafen, sondern auch, welche Bedingungen und Störfaktoren für erholsamen Schlaf entscheidend sind.
„Jeder, der Schlafprodukte entwickelt, muss verstehen, was die Menschen wirklich daran hindert, gut zu schlafen. Diese Studie liefert uns die Antworten.“
6 Keyfindings über Schlaf
Was Du über die Schlafgewohnheiten der Deutschen wissen musst
Note 3,1
Eltern schlafen schlechter – Mütter am stärksten betroffen
Frauen mit Kindern bewerten ihren Schlaf nur mit Note 3,10, während Männer mit Kindern auf eine 2,83 kommen
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Frauen mit Kindern bewerten ihren Schlaf im Schnitt mit der Schulnote 3,10, während Männer mit Kindern ihn mit 2,83 bewerten – ein signifikanter Unterschied.
Dies zeigt: Mütter sind messbar stärker durch nächtliche Störungen belastet – etwa durch das nächtliche Aufwachen von Kindern, Stillzeiten oder die mentale Verantwortung im Familienalltag.
"Als Schlafcoach und Vater von drei Kindern weiß ich: Gerade Mütter leisten nachts oft unbezahlte Care-Arbeit – ohne echte Erholung. Umso wichtiger ist eine gute Schlafqualität, die durch das richtige Umfeld und die passenden Produkte unterstützt wird."
– Tobias Jaroschek, Geschäftsführer von Dailydream
+45min
Homeoffice kann den Schlaf verbessern
Homeoffice-Arbeitende schlafen besser: Sie bewerten ihre Schlafqualität mit der Note 2,88, während jene ohne Homeoffice Möglichkeit auf 3,18 kommen – ein deutlicher Unterschied.
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Ein überraschend positiver Einfluss zeigt sich bei Menschen, die die Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten: Sie bewerten ihre Schlafqualität mit der Note 2,88, während jene ohne Homeoffice-Möglichkeit auf 3,18 kommen – ein deutlicher Unterschied.
Das spricht für die Entlastung durch flexible Arbeitszeiten, Wegfall von Pendelzeiten und mehr Selbstbestimmung über den Tagesrhythmus. Allerdings gilt auch hier: Wer bis spät nachts am Laptop arbeitet oder ständig auf das Handy schaut, riskiert eine schlechtere Einschlafqualität.
22:04 Uhr
Hamburg geht am spätesten ins Bett
am spätesten gehen die Menschen in Berlin (21:55 Uhr), Sachsen (21:56 Uhr) und Hamburg (22:04 Uhr) ins Bett.
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Die Studie untersuchte die häufigsten Störfaktoren, die Menschen in ihrer Schlafqualität beeinträchtigen. Die größten negativen Zusammenhänge fanden sich bei:
- Gedankenkarussell / Grübeln: Korrelation von 0,429 zur verschlechterten Schlafqualität
- Rückenschmerzen / Nackenverspannungen: Korrelation von 0,375
- Handynutzung im Bett: Korrelation von 0,118
Das zeigt: Neben physischen Beschwerden ist der psychische Zustand der größte Einflussfaktor auf die Schlafqualität. Wer nachts nicht abschalten kann, schläft nachweislich schlechter.
23%
Erfrischt nach einem Powernap
Personen, die regelmäßig Powernaps machen, bewerten ihre Schlafqualität im Durchschnitt schlechter (Note 3,03) als Personen, die keinen Powernap halten (Note 2,70).
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Ein weiteres interessantes Ergebnis: Personen, die regelmäßig Powernaps machen, bewerten ihre Schlafqualität im Durchschnitt schlechter (Note 3,03) als Personen, die keinen Mittagsschlaf halten (Note 2,70).
Dies widerspricht der oft propagierten „Powernap-These“ und legt nahe: Wer tagsüber schläft, tut dies oft, weil die nächtliche Regeneration unzureichend ist – nicht aus Erholungslust.
#1
Sachsen-Anhalt steht am frühestens auf
In Sachsen-Anhalt wachen Arbeitende an Werktagen am frühesten auf: Um 5:48 Uhr öffnen sich hier im Durchschnitt die Augen.
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Mit einer durchschnittlichen Aufwachzeit von 5:48 Uhr sind die Menschen in Sachsen-Anhalt am frühesten dran. Knapp eine Minute vor Thüringen, wo durchschnittlich um 5:49 Uhr aufgewacht wird und über eine Stunde früher als in Hessen. Dort kommt man im Schnitt um 7:02 Uhr zu sich.
Die tatsächlichen Aufstehzeiten divergieren allerdings von den Aufwachzeiten – so stehen die Menschen in Sachsen-Anhalt im Schnitt erst um 7:20 Uhr auf. Ein Indiz dafür, dass der Schlaf in diesem Bundesland besonders leicht und von nächtlicher Unruhe gestört ist.
7:52 Stunden
Berliner schlafen am längsten
In Berlin hat man im Bundesdurchschnitt offenbar den längsten Schlaf: Auf 7:52 Stunden kommen die Hautstädter im Durchschnitt pro Nacht.
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Mit 7:52 Stunden schlafen die Berliner an Werktagen am längsten und liegen damit über eine halbe Stunde vor den Hessen, die mit 7:12 Stunden pro Nacht durchschnittlich die kürzeste Schlafdauer genießen.
Hier könnten die im Stadtgebiet kürzeren Anfahrtswege zur Arbeit eine Rolle spielen.
Detaillierte Datenanalysen
Einblicke in die Gewohnheiten, Herausforderungen und Muster, die den Schlaf in Deutschland prägen
Unterschiede in der Schlafdauer an Arbeitstagen
Die Schlafdauer der Erwerbstätigen an Arbeitstagen variiert je nach Region, wobei die Berliner Arbeitnehmer mit 7 Stunden und 52 Minuten am längsten schlafen, während die Hessen im Durchschnitt nur 7 Stunden und 12 Minuten schlafen.
Regionale Lebensstile, Pendelzeiten oder Arbeitszeiten können beeinflussen, wie viel Schlaf die Mitarbeiter an Arbeitstagen bekommen.
Uhr Hessen
Uhr Durchschnitt
Uhr Berlin
Deskriptive Statistiken
| Schlafdauer in Stunden der Erwerbstätigen, wenn sie am nächsten Tag arbeiten müssen. | Mittelwert | Differenz in Minuten |
| Hessen | 07:12:42 | |
| Thüringen | 07:17:03 | 04:21 |
| Brandenburg | 07:26:31 | 13:49 |
| Saarland | 07:28:47 | 16:05 |
| Baden-Württemberg | 07:32:02 | 19:20 |
| Nidersachsen | 07:33:26 | 20:44 |
| Hamburg | 07:36:05 | 23:23 |
| Schleswig-Holstein | 07:36:20 | 23:38 |
| Rheinland-Pfalz | 07:36:24 | 23:42 |
| Sachsen-Anhalt | 07:39:52 | 27:10 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 07:42:42 | 30:00 |
| Bayern | 07:43:13 | 30:31 |
| Nordrhein-Westfalen | 07:44:02 | 31:20 |
| Sachsen | 07:47:04 | 34:22 |
| Bremen | 07:48:03 | 35:21 |
| Berlin | 07:52:33 | 39:51 |
Schlafqualität unterscheidet sich zwischen den Geschlechtern
Frauen berichten von insgesamt etwas schlechterem Schlaf im Vergleich zu Männern, was messbare Unterschiede in der nächtlichen Erholung zwischen den Geschlechtern auf der standardmäßigen Schulnotenskala von 1–6 widerspiegelt.
Das Geschlecht scheint die Schlafqualität zu beeinflussen, wobei Frauen im Vergleich zu Männern marginal weniger Erholung erfahren.
Deskriptive Statistiken
| Zusatzfrage: Geschlecht | N | Minimum | Maximum | Mittelwert | Std.-Abweichung | |
| Männlich | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 985 | 1 | 6 | 2,90 | 1,199 |
| Weiblich | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 1084 | 1 | 6 | 3,13 | 1,290 |
Frauen schlafen mit Kindern schlechter als Männer mit Kindern
Ein zentrales Ergebnis der Studie betrifft die Unterschiede zwischen Eltern mit Kindern. Frauen mit Kindern bewerten ihren Schlaf im Schnitt mit der Schulnote 3,10, während Männer mit Kindern ihn mit 2,83 bewerten – ein signifikanter Unterschied.
Dies zeigt: Mütter sind messbar stärker durch nächtliche Störungen belastet – etwa durch das nächtliche Aufwachen von Kindern, Stillzeiten oder die mentale Verantwortung im Familienalltag.
Schlafqualität und Powernaps
Menschen, die regelmäßig Powernaps machen, berichten von leicht schlechterem Gesamtschlaf im Vergleich zu denen, die es nicht tun. Der Powernap kann die Nachtruhe offenbar nicht adäquat ersetzen.
Powernaps können auf unzureichenden Nachtschlaf hinweisen, anstatt die Schlafqualität insgesamt zu verbessern.
Deskriptive Statistiken
| Powernap | N | Minimum | Maximum | Mittelwert | Std.-Abweichung | |
| Nein | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 104 | 1 | 6 | 2,70 | 1,238 |
| Ja | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 1965 | 1 | 6 | 3,03 | 1,251 |
Schlafbewertungen nach Einkommensgruppen
Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen berichten von leicht besserem Schlaf, während unterdurchschnittlich Verdienende eine niedrigere Schlafqualität erleben, was klare sozioökonomische Einflüsse auf den nächtlichen Schlaf verdeutlicht.
Sozioökonomische Faktoren scheinen zu beeinflussen, wie gut Menschen schlafen, was darauf hindeutet, dass das Einkommen die Qualität des nächtlichen Schlafs beeinflussen kann.
* Überdurchschnittlich Verdienende berichten von besserem Schlaf, während unterdurchschnittlich Verdienende eine niedrigere Schlafqualität erleben.
Deskriptive Statistiken
| Einkommen | N | Minimum | Maximum | Mittelwert | Std.-Abweichung | |
| Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 326 | 1 | 6 | 3,11 | 1,267 | |
| Unterdurchschnittlich | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 871 | 1 | 6 | 3,16 | 1,301 |
| überdurchschnittlich | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 872 | 1 | 6 | 2,84 | 1,174 |
Geteilte Betten und Schlafstörungen
Menschen, die allein schlafen, berichten von einem besseren Gesamtschlaf im Vergleich zu Paaren oder in geteilten Betten, die oft durch Schnarchen und Bewegungen des Partners gestört werden.
Partnerbezogene Störungen, insbesondere Schnarchen, beeinträchtigen den nächtlichen Schlaf von Paaren erheblich im Vergleich zu denen, die allein schlafen.
Deskriptive Statistiken
| Schnarchen des Partners / der Partnerin | N | Minimum | Maximum | Mittelwert | Std.-Abweichung | |
| Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 293 | 1 | 6 | 3,18 | 1,205 | |
| Stört nie bis manchmal | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 1554 | 1 | 6 | 2,94 | 1,236 |
| Störrt häufig bis immer | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 222 | 1 | 6 | 3,35 | 1,349 |
* Die durchschnittliche Schlafdauer variiert zwischen den deutschen Bundesländern und reicht von etwas über 8 Stunden in Rheinland-Pfalz bis fast 8 Stunden 46 Minuten in Hamburg, wobei die meisten Bundesländer um die 8 Stunden 30 Minuten gruppiert sind, was die subtilen regionalen Unterschiede in den nächtlichen Ruhegewohnheiten hervorhebt.
Schlafqualität und Home-Office-Nutzung
Menschen, die von zu Hause aus arbeiten können, berichten von einem deutlich besseren Schlaf, was die Vorteile flexibler Arbeit für die nächtliche Erholung zeigt.
Die Bereitstellung von Home-Office-Optionen kann die Schlafqualität verbessern und zeigt den positiven Effekt flexibler Arbeit auf die nächtliche Erholung.
Deskriptive Statistiken
| Homeoffice | N | Minimum | Maximum | Mittelwert | Std.-Abweichung | |
| Vollständig vor Ort | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 759 | 1 | 6 | 3,18 | 1,308 |
| Berechtigt | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 750 | 1 | 6 | 2,96 | 1,222 |
| Vollständig remote | Wie gut ist Ihr Schlaf, alles in allem? (Bitte bewerten Sie Ihren Schlaf auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)) Gültige Werte (listenweise) | 560 | 1 | 6 | 2,88 | 1,192 |
Was uns nachts wach hält
Die größten Faktoren, die Menschen nachts wach halten, nach ihrem Einfluss auf die Schlafqualität geordnet (siehe vollständiger Bericht)
Methodik & Ansatz
Eine repräsentative Umfrage, die widerspiegelt, wie die Menschen in Deutschland tatsächlich schlafen
Guter Schlaf für Jeden, immer und überall
Schlaf ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis.
Darum setzem Dailydream dafür ein, dass jeder Mensch de Chance bekommt, wolkenweich zu träumen sich zu erholen und voller Energie in der Tag zu steigen
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